MTB-Kadertraining in Laigueglia
Am Samstag in der Früh als die Autos vom Sportservice beladen waren, fuhren wir los nach Laigueglia, dort erwartete uns eine super Woche. Als wir angekommen sind, wurden die Zimmer verteilt und anschließend nahmen wir die erste Trainingseinheit in Angriff. Beim Abendessen konnte immer zwischen verschiedenen Gerichten beim jeweiligen Gang ausgewählt werden.
Nach dem Abendessen spielten wir immer Tischtennis und Tischfußball im Keller unseres Hotels. Außerdem klärte uns Martin über gute Ernährung und verschiedene Trainingsmethoden wie Intervalle und Kraftausdauer am Rennrad auf. Wir machten auch einen Konzentrationstest und analysierten unser Leistungsprofil.
Jeden Tag gab es um 8 Uhr Frühstück, man konnte zwischen 3 verschiedenen Sorten Kuchen, Croissants und vielem mehr aussuchen. Wir checkten unsere Rennräder auf Luft und sonstige Mängel bevor wir um 10 Uhr los fuhren. Die Ausfahrten dauerten meist zwischen 3 und 5 Stunden und danach gingen wir meist in die “Bar“ am Meer.
Das Wetter war sehr gut am Anfang der Woche, strahlend blauer Himmel und es war auch einigermaßen warm obwohl es sehr nahe bis zum Meer Schnee hatte. Doch am Donnerstag machte uns das Wetter ein Strich durch die Rechnung, es regnete, deshalb trainierten wir an diesem Tag nur eine Stunde. An diesem Abend schneite es dann zu allem übel auch noch und wir ließen die geplante Trainingseinheit am Freitag aufgrund der Sicherheit ausfallen. Das war jedoch nicht so schlimm, denn ein guter und vor allem bewusster Sportler muss auch regenerieren.
Wir waren alle interessiert daran viele Informationen über Trainingsformen und Sonstigem was einen guten Sportler ausmacht zu sammeln.
Die Woche ging glücklicherweise Unfallfrei und ohne Verluste zu Ende.
Wir waren wirklich begeistert von dieser Woche, denn wir lernten uns besser kennen und es war wirklich lustig :-).
Herzlichen Dank an Martin und Ruth
Martin Geiger, Daniel Zugg, Lorenz Hagen, Jakob Ilg, Franziska Hagen, Ruth Hagen
Am Stamstag, den 6.2.2010 starteten wir um 6.30 Uhr in Dornbirn und fuhren nach Laigueglia ins Radtrainingslager. Auf der Fahrt dorthin waren wir gleich geschockt, da 20 km vor Genua immer noch 30 cm Schnee lagen. Doch an der Küste sah es dann schon aus als wäre es Sommer und die Temperaturen waren auch angenehm.
Am ersten Tag hatten wir die Tour ein bisschen unterschätzt und wir benötigten statt geplanten 2,5 h tatsächlich 3,5 h und kamen bei Eiseskälte im Dunkeln zurück. Eine heiße Dusche hat uns dann für die Strapazen des ersten Trainingstages entschädigt.
Der nächste Tag war wettermäßig der Beste der ganzen Trainingswoche. Martin zeigte uns das 30/30 Intervall. Wir fuhren ins Hinterland wo es sogar noch Schnee hatte. Nach dem Training gingen wir in unsere Stammbar, welche wir „Stüble“ nannten auf einen „heißen Pudding“.
Am dritten Trainingstag wollten wir eine längere Tour absolvieren, doch der Schnee verhinderte dies, da eine Straße aus diesem Grund gesperrt war. Außerdem trainierten wir Kraft-Ausdauer. Zu unserem größten Bedauern war an diesem Tag unser „Stüble“ geschlossen.
Am Dienstag sah das Wetter am Morgen weniger gut aus, deshalb fuhren wir nur bis Mittag. Nach dem Essen konnten sich dann nur noch wenige motivieren und stiegen nochmals aufs Rad.
Am Mittwoch erklärte man uns das 4/4er Intervall, das Schnelligkeitstraining und die Kurventechnik im Abfahren, da wir am Vortag einen „Beinahecrash“ mit einem Auto hatten. Am Abend entspannten wir uns wie immer bei einer Runde Tischfußball oder Tischtennis.
Am vorletzten Tag war das Wetter schlecht, doch da wir einen guten Nässeschutz Dank unserer Badehauben hatten, fuhren wir trotz starken Regens eine kleine Runde. Danach hatten wir den ganzen Tag frei.
Da es in der Nacht geschneit hatte, machten wir am letzten Tag keine Radausfahrt mehr und schauten das wir so schnell wie möglich Richtung Heimat kamen.
Das Trainingslager hat uns allen gut gefallen und wir hoffen, dass es bald zu einer Wiederholung kommt.
Wir möchten uns alle herzlichst bei unserem Trainer und Betreuer Martin Salzmann bedanken.
Jodok Salzmann, Elias Hagspiel, David Stadelmann, Manuel Künz, Marco Gasperi, Fabian Jäger